23.06.2015

Beck‘s kommt per Zug

Anheuser-Busch InBev setzt beim Transport auch auf die Schiene. Seit Beginn des Jahres ersetzt jede Woche ein Zug bis zu 30 LKW auf der Strecke Bremen-Großbeeren bei Berlin. Jetzt kommt die Strecke Bremen-Nürnberg hinzu, die je nach Bestellung der Kunden täglich genutzt werden kann. Die Ware wird von der Brauerei in Bremen mit LKW zum Roland Umschlag im GVZ gefahren und dort mit einem Kran auf den Zug geladen. Vom Zielort geht es dann mit dem LKW weiter zu Kunden im Umkreis von rund 50km.

„Grundsätzlich ist der Transport auf Schienen nichts Neues, wir exportieren auf diese Weise bereits seit Jahren unsere Produkte für den italienischen Markt. Aufgrund unserer guten Erfahrungen damit, haben wir uns auch nach Möglichkeiten für den innerdeutschen Transport umgesehen. Im letzten Jahr haben wir mit JCL Logistics einen Spediteur gefunden, der unseren Anforderungen gerecht wird und der mit seiner Erfahrung im Kombiverkehr einen verzögerungsfreien Transport garantiert. Realisierbar war das Projekt jedoch nur durch die enge Zusammenarbeit mit dem Getränkelogistiker Trinks in Berlin, der den Großteil des Bieres bezieht und distribuiert.“ so Muamer Asani, Logistics Manager bei Anheuser-Busch InBev.

Ein Zug besteht aus 25-30 Containern, von denen jeder bis zu 34 Paletten bzw. 1.320 Kisten fasst. Auf jedem Zug sind also insgesamt 44.800 Kisten – das sind also mehr als eine Million Flaschen Beck‘s. Vor allem die Umwelt profitiert vom Kombiverkehr. Gegenüber dem konventionellen Transport per Straße können pro Zug 4 Tonnen mehr Nutzlast transportiert werden. So können jährlich ca. 150 Transporte eingespart werden. In der Summe wird der CO2-Austoß durch den Zugtransport um rund 1.000 Tonnen jährlich verringert. Das entspricht einer Reduzierung von 3% des gesamten CO2- Ausstoßes der Logistik von Anheuser-Busch InBev in Deutschland pro Jahr.
Oliver Bartelt, Unternehmenssprecher von Anheuser-Busch InBev: "Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen hat für uns einen hohen Stellenwert. Wir sind froh durch den neuen Transportweg hinsichtlich unserer Umweltziele wieder einen Schritt weiter gehen zu können und unseren CO2-Fußabdruck weiter verringern zu können.“

Im Rahmen des globalen Nachhaltigkeitsprogramms Better World arbeitet Anheuser-Busch InBev kontinuierlich an einer Reduktion der Umweltbelastungen. Das Ziel die CO2-Emissionen je produziertem Hektoliter Bier bis 2017 weltweit um 10% zu senken, hat das Unternehmen bereits erreicht. Seit gut einem Jahr ist Anheuser-Busch InBev außerdem Teil der Nachhaltigkeitsinitiative „Lean and Green“. Mit Hilfe eines Aktionsplans sollen die CO2-Emissionen in der Logistik in den kommenden fünf Jahren um mindestens 20 Prozent reduziert werden.

Ein guter Schritt auf diesem Weg ist die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene. Und hier sieht Anheuser-Busch InBev auch weiteres Potential: Ziel ist die Strecke Bremen-Großbeeren mit einer zweiten, ggf. sogar einer dritten Abfahrt pro Woche auszuweiten. Außerdem prüft Anheuser-Busch InBev derzeit, ob noch weitere Strecken erschlossen werden könnten, wie z.B. Bremen-Stuttgart.

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Anheuser-Busch InBev © 2015

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