04.06.2014

Hasseröder Brauerei weltweit Spitze in Sachen Energieeffizienz

Mit dem Bau einer der modernsten Brauereien Europas in den 1990er Jahren hat die Hasseröder Brauerei, die zum weltweit führenden Brauereiunternehmen Anheuser-Busch InBev gehört, nicht nur seine Brau-Kapazitäten ausgebaut, sondern auch früh ein klares Zeichen in Sachen Umwelt-Engagement gesetzt. So wurde die gesamte Anlage von Beginn an auf einen niedrigen Energieverbrauch konzipiert. Schon beim Bau wurden verschiedene Ausbauschritte und Erweiterungen berücksichtigt und vorbereitet, die weiterführende Maßnahmen hinsichtlich des Umweltschutzes zulassen.

Heute war Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert, zusammen mit Heike Schäffer, Vertreterin des Landrats Harz und dem IHK Geschäftsführer Ralf Grimpe, zu Besuch in der Brauerei, um sich die Erfolge in Sachen Umweltschutz und damit verbundenen Einsparungen an Ressourcen aufzeigen zu lassen.

Hasseröder Brauerei weltweit Spitze in Sachen Energieeffizienz

Dass die Brauerei aus dem Harz sich in Sachen Umwelt-Engagement weltweit mit den besten messen kann, zeigt die Entwicklung der Energiewerte. Laut einer aktuellen Studie eines niederländischen Instituts ist Hasseröder im weltweiten Vergleich die energieeffizienteste Brauerei. Eine stetige Verbesserung lässt sich auch anhand der Werte des Wasserverbrauch vorweisen. Allein in den letzten drei Jahren konnte der durchschnittliche Wasserverbrauch um knapp 10 Prozent verringert werden.
Aktuell werden nur 2,78 Liter Wasser pro produzierten Liter Bier benötigt. Umgerechnet auf die gesamte Produktionsmenge von knapp 2,8 Millionen Hektolitern Bier pro Jahr ist das eine jährliche Wassereinsparung, die etwa dem durchschnittlichen Wassererbrauch von 1000 Personen entspricht. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Wasserverbrauch der internationalen Brauindustrie liegt bei rund 4,3 Liter pro produziertem Liter Bier. Aber auch Wärme- und Energierückgewinnung sind in Wernigerode auf verschiedenste Art und Weise implementiert und gehen einher mit Wassereinsparung, Aufbereitung des Abwassers und Mehrfachnutzung des Wassers.

Erfolge kann die Brauerei ebenfalls bei ihrer Recyclingquote verzeichnen, diese liegt nahezu bei 100 Prozent; nur ein Fünf-Tausendstel der Reststoffe werden in Wernigerode nicht verwertet.

Oberbürgermeister Peter Gaffert begrüßt dieses Engagement: „Ein Bewusstsein für ressourcenschonendes Verhalten ist heute wichtiger denn je, so honoriere ich die Maßnahmen und Anstrengungen der Hasseröder Brauerei sehr. Die hier herrschenden Standards in Sachen Umweltschutz sind beachtlich, daher ich freue mich, dass die energieeffizienteste Brauerei weltweit in Wernigerode zuhause ist.“

Investitionen in den Umweltschutz

Um weiterhin diese hohen Standards zu halten und um sich stetig zu verbessern, wurden in Wernigerode in den letzten drei Jahren fast zwei Mio. Euro in ressourcenschonende Maßnahmen investiert. Hiermit lassen sich signifikante Einsparungen beim Wasser-, Strom-, Gas- und Energieverbrauch erzielen. Neben den zielgerichteten Investitionen ist das Thema „Umweltschutz“ aber auch fest in der Belegschaft verankert. „Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter und suchen gemeinsam permanent nach Möglichkeiten, Energie und Ressourcen zu sparen“, erklärt Anheuser-Busch InBev Deutschlandchef Steve McAllister. Gute Ideen würden im betriebsinternen Vorschlagswesen ausgezeichnet und honoriert werden.

Anheuser-Busch InBev bestimmt verbindliche Umweltziele

Der Mutterkonzern Anheuser-Busch InBev engagiert sich seit vielen Jahren für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und arbeitet kontinuierlich an einer Reduktion der Umweltbelastung. So verpflichtet sich das gesamte Unternehmen auf globaler Ebene immer wieder zu klar definierten Umweltzielen. Aktuell arbeiten Unternehmen und Mitarbeiter weltweit an acht Zielen, die bis zum Jahre 2017 final erreicht werden sollen. Die Hasseröder Brauerei aus Wernigerode leistet einen maßgeblichen Beitrag hierzu.

AB InBev: Globale Umweltziele 2013 – 2017

  • Reduzierung des Wasserverbrauchs auf 3,2 Liter Wasser pro Liter produziertem Bier
  • Reduzierung der CO2-Emissionen um 10 % je produziertem Hektoliter Bier
  • Reduzierung des Energieverbrauchs um 10 % je produziertem Hektoliter Bier
  • Reduzierung der weltweiten Verpackungsmaterialien um 100.000 Tonnen
  • 70 % der von uns genutzten Kühlschänke sollen das Siegel „eco-friendly“ tragen
  • Optimierung des Wasserverbrauchs in unseren wichtigsten Gerstenanbaugebieten, in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
  • Schützen unserer Wassereinzugsgebiete in Argentinien, Bolivien, China, Mexico, Peru und den USA, in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
  • Reduzierung des CO2 Ausstoßes im Bereich Logistik um 15 %

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